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Bereits zum 28.02.2014 ist das Kreis-Krankenhaus Demmin wirksam aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband ausgeschieden.
Wenn Arbeitgeber durch einen Verbandsaustritt versuchen, tarifliche Leistungen zu umgehen, spricht man von Tarifflucht,
Und diese Tarifflucht unterstützt nun Landrat Kärger, indem er in einem Zeitungsinterview mit dem Nordkurier ausführt:  Er sei für jede betriebswirtschaftlich mögliche Gehaltserhöhung und machte auch gleich deutlich, wen er dafür als zuständig ansieht: „Die betriebswirtschaftliche Möglichkeit muss der Betriebsrat mit der Geschäftsführung verantwortungsbewusst ermitteln.
Der Betriebsrat mit der Geschäftsführung? Welcher Arbeitnehmer sollten sich darauf einlassen und warum wären dann viele Beschäftigte des KKH in der Gewerkschaft. Aus Spaß?
Der Landrat wählt seine Aussagen mit Bedacht und damit untergräbt er bewusst die notwendige Funktion der Gewerkschaften.
Nun kann er zwar verstehen, dass Menschen für ihre Arbeit mehr Lohn haben möchten, aber der Tarif des öffentlichen Dienstes, auf dessen Basis auch der Landrat, sowie die Bediensteten des Kreises bezahlt werden, soll für die Mitarbeiter des KKH in Demmin nicht gelten?
Er hoffe, so ist im NK nachzulesen, auf „einen vernünftigen Kompromiss der Verhandlungspartner“. Denn das Kreiskrankenhaus ist ein in sich geschlossenes wirtschaftliches System, das sich selbst tragen muss.“ . „Über entsprechende Konsequenzen bei einer dauerhaften Schieflage“, so der Landrat, „kann letztendlich nur der Kreistag entscheiden.“
Und dieser letzte Hinweis ist dann wohl als Hinweis an die Beschäftigten zu verstehen, sich zu bescheiden!

Am 03.07.17 steht auf der Tagesordnung des Kreistages unter
Top 13.18
Unterrichtung des Kreistages zur aktuellen Situation hinsichtlich der derzeitigen Tarifverhandlungen am Kreiskrankenhaus Demmin

Da darf man mal gespannt sein.

wholst 30.06.17
Wollte man die Aussage des Leiters des Finanz- und Rechnungswesens im Kreiskrankenhaus Demmin, Dieter Wenzel, wörtlich nehmen, dann wäre seine Aussage "Das „Ausstempeln“ während des Streiks entspreche allgemeinem deutschem Recht . . ", nicht anderes als die Aufforderung an die Belegschaft, im Urlaub zu streiken.
Man könnte solch ein Ansinnen für den Vorschlag eines Mannes halten, der sich mit Arbeitnehmerrechten nicht auskennt, aber in Wirklichkeit ist es der Versuch, Arbeitnehmer einzuschüchtern und unter Druck zu setzen und sie von einem Grundrecht abzuhalten, das im Grundgesetz verankert ist.

Trotzalledem, gut einhundert Schwester ließen sich nicht ins Bockshorn jagen und standen vor dem Krankenhaus, um für ihre berechtigten Forderungen einzutreten und streikten. Dem Geschäftsführer des kreislichen Unternehmens, Kai Firneisen, war die Anzahl der Streikenden wohl noch zu wenig, er erinnerte daran, dass eigentlich 350 Angestellte streikberechtigt gewesen wären. Aber wer hätte dann die Kranken versorgt? Da muss man den Schwestern und Pflegern dankbar sein, dass sie weiter dachten, als ihre Geschäftsführung und ihre moderaten Forderungen durchsetzen wollten, ohne ihre Patienten zu gefährden.
Wie hätte wohl die Reaktion des Geschäftsführers ausgesehen, wären alle Streikberechtigten auf die Straße gegangen. Vor allem, was hätte die Geschäftsführung der Gewerkschaft "verdi" vorgeworfen.

Schaut man ein wenig tiefer und informiert sich auf den Seiten der GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) dann erfährt man folgendes und staunt:
„Wir erwarten, dass die Kliniken nicht länger auf Kosten des Personals sparen, sondern endlich genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Schließlich werden die Personalkosten inklusive der Tarifabschlüsse voll und ganz durch die Krankenkassen getragen“, so Johann-Magnus v. Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.>GKV

@wholst21.06.17

Heh Chef, nimm die Hand aus meiner Tasche!

Grundsätzlich, sollen sich der Staat und die Parteien, aus Tarifverhandlungen heraushalten.  
Aber auch als Partei darf man zu manchen Vorgängen eine Meinung haben und diese muss sie auch öffentlich vertreten dürfen, sagt der Vorsitzende der Demminer Sozialdemokraten, Reinhardt Friedrichs:
So wie jetzt zu den Tarifverhandlungen im Demminer Krankenhaus.  Da ist es inzwischen, wie in vielen anderen Bereichen auch: Die abhängig Beschäftigten sollen ihren Arbeitsplatz gefälligst selbst finanzieren. Dieses interessante Modell greift immer mehr und weiter um sich.  
Und es empört Roland Thoms, dass inzwischen auch die Krankenhäuser folgendes Modell entdeckt haben: Mitarbeiter sollen auf ihren gerechten Lohn verzichten, wenn sie denn ihren Arbeitsplatz erhalten wollen.   
Während z.B. im Krankenhaus Demmin der Marburger Bund die Gehälter der Ärzte aushandelte, ist das Krankenhaus zum 28.02.2014 wirksam aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband ausgeschieden. Damit haben die Mitarbeiter im nichtärztlichen Bereich nicht an der Tarifsteigerung in 2015 teilgenommen und das soll scheinbar auch zukünftig so bleiben.  
„Es scheint, dass das Modell „Haustarif“ ein Erfolgsmodell werden kann. Nicht für die Angestellten, dafür umso mehr für die Unternehmen. Und hier machen auch städtische Unternehmen keine Ausnahme, die auf „Haustarif“ Kosten ihrer Angestellten, ihre löcherigen Stadtsäckel auffüllen. „Das ist etwas, zu dem wir nicht länger schweigen wollen, sagt dazu Wolfgang Holst, „und obwohl anscheinend keine Gewinne erwirtschaftet werden, ist immer noch genügend Geld vorhanden, für die fröhliche Grundsteinlegungen neuer Einrichtungen, in denen zukünftig wohl ebenfalls nichts verdient wird“.  
„Muss man in der heutigen Zeit wirklich immer mehr und immer öfter für einen Appel und ein Ei arbeiten? Ist die Forderung der Demminer Sozialdemokraten: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und eine faire Bezahlung für gute Arbeit“, eine Utopie? Nein, wir fordern diese gerechte Entlohnung für gute Arbeit, denn nur guter Lohn generiert auch eine gute Rente, diese „Nichtverhandlungen“ der Krankenhaus-Verantwortlichen sind die Grundlage für eine spätere Altersarmut, ist sich Guido Fröschke sicher.
Während die Pharmakonzerne mit exorbitanten Preisen für ihre Pillen die Kassen plündern, und Politiker wie z.B.  Eckhardt H. Rehberg (CDU) sich weit für die Festpreise der Arzneimittel und damit für geregelte Einkommen der Apotheker aus dem Fester hängen, sollen Krankenschwestern und Pfleger Kürzungen ihres (eigentlich) nach
TVöD-K geregelten Einkommens verzichten.  Und nicht nur das, jetzt soll im
Krankenhaus Demmin auch zwischen neuen und alten Arbeitsverträgen unterschieden werden. Letztlich will man mit diesem Vorgehen Unsicherheit schaffen und einen Keil zwischen die Belegschaft treiben.  
Übrigens, laut Bundesanzeiger im Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015 haben die Aufsichtsratsmitglieder vom Krankenhaus Demmin Sitzungsgelder i.H.v. 1.560 € erhalten. Dank derer, die zwar nicht operieren, ohne die aber ein geregelter Ablauf im Krankenhaus nicht möglich wäre.

Was folgt als nächstes?
Vielleicht bietet man Arbeitnehmern nach einem Auslaufen der Vertragszeit an, zeitlich befristet, neue Verträge bei einer "Krankenhaus-Personal Servicegesellschaft" (KKH PSG) abzuschließen. Diese hauseigene Zeitarbeitsfirma leiht dann das Personal an die Muttergesellschaft "KKH" aus.
Dadurch ist es möglich, den Leiharbeitern Tarifverträge mit noch schlechterer Bezahlung als den Festangestellten anzubieten. Die Vorteile für das KKH wären dann zum einen der geringere Lohn und Einsparungen bei der Mehrwertsteuer. Komisch, dass noch keiner drauf gekommen ist. In der Diakonie gibt es das schon lange.

Übrigens: laut Bundesanzeiger im Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015 haben die Aufsichtsratsmitglieder vom Krankenhaus Demmin Sitzungsgelder i.H.v. 1.560 € erhalten.

wholst13.06.17

Baldige Genesung, Erwin
Lieber Erwin, wir wünschen Dir und Deiner Familie für die nächsten Wochen und Monate sehr viel Mut, Kraft und Durchhaltevermögen.
Deine Genossinen und Genossen in MV werden in dieser, für Dich schweren, Zeit an deiner Seite stehen.

Dafür lohnt es sich zu kämpfen! Gemeinsam!
Gute und sichere Arbeit. Für junge Menschen, damit sie ihre Zukunft planen können.
Für Ältere, auch am Ende ihres Berufslebens. Starke Betriebsräte und Gewerkschaften, die darauf
achten, dass die Interessen der Beschäftigten nicht zu kurz kommen.

Dafür lohnt es sich zu kämpfen! Gemeinsam
• Für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsplätzen!
• Für gebührenfreie Bildung, das Recht auf Qualifizierung – und mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung!
• Für eine starke Tarifbindung und mehr Demokratie im Betrieb!
• Für eine selbstbestimmte Arbeitszeit mit mehr Zeit für Familie!
Wir machen gute Arbeit mit Dir zusammen #GEMEINSAMGERECHT
Kreisvorstand tagte nun auch in Demmin
LT-Präsidentin Sylvia Bretschneider wirft vor Sitzungsbeginn noch einen schnellen Blick auf die neusten Nachrichten
Gute Stimmung bei den Teilnehmern der Kreisvorstandssitzung
Auf der letzten Kreisvorstandssitzung stellte Reinhardt Friedrichs, Vorstandsvorsitzender des OV Demmin, den Antrag, der Kreisvorstand möge seine Sitzungen zukünftig auch in anderen Orten des Kreises MSE als immer nur Penzlin abhalten. Sicher sei Penzlin ein guter Tagesort, aber im Kreis gäbe es auch andere Einrichtungen, in denen SItzungen des Kreisvorstandes abgehalten werden könnten. So wäre  auch eine gerechtere Verteilung der Fahrkosten der Vorstandsmitglieder gewährleistet.
Jetzt traf sich am 11. Mai 2017 der erweiterte Kreisvorstand unter dem Vorsitz der Landtagsabgeordneten Nadine Julitz zum erstenmal in Demmin im Tannenrestaurant. Mancher der Teilnehmer mußte zwar, trotz Navi,  Einwohner nach dem Weg fragen, aber letztlich erreichten alle das Lokal in den Sandbergtannen.
Auf der Tagesordnung standen diesmal unter anderem die Bundestagswahl 2017 und die Kommunalwahlen 2019, sowie Berichte aus den Gremien.
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Für´n Appel und ´n Ei arbeiten?
SPD Ortsverein Demmin fordert bei gleicher Arbeit gleichen Lohn für Frauen und Männer
Foto: Gudrun Herzberg
Der 1. Mai zeigte sich von seiner besten Seite und die Demminerinnen und Demminer nutzten  das schöne Wetter zu einem Spaziergang ins Devener Holz zum Maiplatz . Und so dauerte es nur kurze Zeit, dann waren die über 200 Tüten "Für´n Appel und ´n Ei arbeiten? an die Besucher des Maiplatzes durch die Mitglieder des SPD Ortsvereins verteilt. Sie fordern mit dieser Aktion die gleiche Bezahlung für Männer und Frauen bei gleicher Arbeit und natürlich eine faire Bezahlung bei guter Arbeit. "Find ich gut die Aktion", freute sich z.B. eine junge Frau, "wird auch Zeit, dass es endlich auch beim Lohn Gleichberechtigung gibt".
@wholst 01.05.2017

Dafür lohnt es sich zu kämpfen! Gemeinsam!

Gute und sichere Arbeit. Für junge Menschen, damit sie ihre Zukunft planen können. Für Ältere, auch am Ende ihres Berufslebens. Starke Betriebsräte und Gewerkschaften, die darauf achten, dass die Interessen der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen! Gemeinsam!

• Für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsplätzen!
• Für gebührenfreie Bildung, das Recht auf Qualifizierung – und mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung!
• Für eine starke Tarifbindung und mehr Demokratie im Betrieb!
• Für eine selbstbestimmte Arbeitszeit mit mehr Zeit für Familie!

Wir machen gute Arbeit mit Dir zusammen #GEMEINSAMGERECHT

Ortsverein ehrte langjährige Mitglieder
Der stellv. Vorsitzende Wolfgang Holst überreicht die Ehrenurkunden an  Klaus-Dieter Hoppe und Ingo Metzler.
Im Bild Ortsvereinsvorsitzender Reinhardt Friedrichs, Wolfgang Holst, Klaus-Dieter Hoppe und Ingo Metzler sowie Roland Thoms, sitzend  (v.l.)
Foto: Georg Wagner
Zu einer für alle Bürgerinnen und Bürger offenen Mitgliederversammlung des Ortsvereins Demmin hatte der SPD Ortsverein Demmin zum 20.04.17 eingeladen.  Der Vorsitzende Reinhardt Friedrichs begrüßte die Anwesenden und stellte den Ablauf der Veranstaltung vor. Auf derTagesordnung standen als Top drei Mitglieder des SPD Ortsvereins Demmin für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei  Deutschlands zur Ehrung an.
Falco Kraenz konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen, aber Klaus-Dieter Hoppe und Ingo Metzler waren zur MItgliederversammlung  gekommen und nahmen unter dem Beifall der Anwesenden ihre von Sigmar Gabriel und Erwin Sellering unterschriebenen Ehrenurkunden entgegen.
Dazu erhielten beide die bronzene SPD-Nadel.
Das Gemeinde Leitbildgesetz und die Frage, "was bedeutet das für die Randgemeinden?" stand als weitererTop auf der Tagesordnung des SPD Ortsvereins, die zu diesem Thema in das Tannenrestaurant, Sandbergtannen 1, in Demmin eingeladen hatten. Als Referentin konnten die Demminer Genossinen und Genossen Martina Tegtmeier (MdL) und  Mitarbeiterin der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) deren Landesgeschäftsführerin sie seit 2010 ist, gewinnen.
Auf der Grundlage einer Selbsteinschätzung ihrer Zukunftsfähigkeit, so Martina Tegtmeier, sollen die Gemeinden des Landes zur Schaffung leistungsfähiger Strukturen bewogen werden. Dabei soll eine großzügige finanzielle Unterstützung die Akzeptanz von freiwilligen Zusammenschlüssen erhöhen. Um die Gemeinden bei der Selbsteinschätzung ihrer Zukunftsfähigkeit und bei hieran anschließenden Fusionsprozessen zu unterstützen, werden vom Land finanzierte Koordinatoren eingesetzt.
Die neuen Regelungen eröffneten nicht nur eine Chance, zu leistungsfähigen Gemeindestrukturen zu kommen, sondern sollen auch einen erfolgversprechenden Weg zur Entschuldung oder wenigstens Teilentschuldung gerade kleinerer Gemeinden darstellen. Das allerdings konnten weder der als Besucher anwesende Stellv. Bürgermeister von Sarow, Herr Holtmeier noch die Bürgermeisterin von Schönfeld, Sabine Dietrich nachvollziehen. Gerade die kleinen Gemeinden leiden unter einer immer ausuferenden Kreisumlage. Die Frage: "Was bedeutet das für die Randgemeinden?" wurde daher letztlich nur fragmentarisch beantwortet.
@wholst210417
Im Anschluss stellte der stellv. Vorsitzende Wolfgang Holst die von Guido Fröschke initiierte "Für´n Appel un Ei" Aktion für den 1. Mai vor, die auf der Vorstandssitzung der SPD Demmin am 16.März 2017 entwickelt wurde.
Foto: Reinhardt Friedrichs, Text: wholst 21.04.17                   (Zwei Mitglieder mit schwerer Erkältung setzten sich seperat, Danke an Ingo und Antje!)
Wir brauchen Dich für ein gerechteres Land. Unterstütze uns dabei.



Kreis SPD wählte neuen Vorstand
Nadine Julitz steht nun an der Spitze des SPD Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte. Natürlich mit einer super Mannschaft!
Danke an den alten Vorstand, allen voran Michael Stieber, der den Kreisvorstand nach 10 Jahren verließ!
Aus Demmin wurde Reinhardt Friedrichs, der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament der Hansestadt Demmin in den Kreisvorstand gewählt-
Es ist gut zu wissen, dass jetzt die junge Garde in den Vordergrund tritt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Das lässt für die Zukunft hoffen
Vielen Dank auch für den Besuch unserer Bundesfamilienministerin Manuele Schwesig!
Auf geht´s!
Auch 2017 Kandidatin für den Bundestag im Wahlbereich 17
Auf der Wahlkreiskonferenz für den Wahlkreis 17 am Freitag den 13. in Malchow wurde Jeannine Pflugradt zur Direktkandidatin für de SPD wiedergewählt. Für den  Ortsverein Demmin nahmen Reinhardt Friedrichs und Wolfgang Holst als Deligierte teil. Ein Glückstag für sie, wie sie sagte. Jeannine Pflugradt konnte sich gegen den Gegenkandidaten Thomas Noak durchsetzen.  
Sie bedankte sich nach  der Wahl bei allen, die sie gewählt hatten.
In ihrer 15 minütigen Vorstellungsrede berichtete sie zum einen von ihrer Arbeit im Bundestag und den einzelnen Ausschüssen. Jeannine Pflugradt sprach von ihrer bisherigen Arbeit und von ihren Plänen. Eine Herzensangelegenheit ist für sie die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern in der Bildung. Der Bund, so führte sie aus, muss sich beteiligen, um jedem Kind optimale Bildungschancen zu ermöglichen. Mecklenburg-Vorpommern sei für sie persönlich das schönste Bundesland Deutschlands. Sie fühle sich ihrer Heimatstadt Neustrelitz, der Region, sowie insbesondere den Menschen hier sehr verbunden und kann sich nur sehr schwer vorstellen, eines Tages woanders zu leben.
Ihr Wahlkreis sei mit einer Gesamtfläche von fast 4.700 Quadratkilometern der größte Flächenwahlkreis in Deutschland. Gleichzeitig wäre er mit einer Bevölkerungsdichte von nur ca. 54 Einwohner je Quadratkilometer eine der am dünnsten besiedelten Landschaften der Republik (Gesamteinwohnerzahl: ca. 250.000).
Dies verursache zwar auch Probleme – wie in vielen Regionen Ostdeutschlands hätten auch die Kommunen in ihrem Wahlkreis mit der demografischen Entwicklung sowie der Abwanderung insbesondere von jungen Menschen zu kämpfen.
Trotzdem bedeute die geringe Bevölkerungsdichte gepaart mit der einzigartigen Natur, dass die Region ein Paradies für Erholungssuchende ist. Kaum ein Bundesland ziehe in gleichem Maße Touristen an.
wholst


Die SPD

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands steht wie keine andere Partei für Demokratie und Fortschritt. Ihre Politik orientiert sich an den Grundwerten „Freiheit“, „Gerechtigkeit“ und „Solidarität“.
Die SPD ist auch die traditionsreichste deutsche Partei. 2013 wurde sie 150 Jahre jung.

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